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Berlin

Hallo Ihr,

Berlin, Waldbühne, herrliches Wetter, angenehme Temperaturen und Herbert Grönemeyer - was will man mehr?!

Das war Berlin in der Kurzform.

Wenn ich so zurückdenke, dass ich unbedingt in der ersten Reihe stehen wollte... Um es mal vor weg zu nehmen ich stand nicht in Reihe eins, was aber nicht schlimm war, da ich auf einem kleinen Betonpodest stand und dadurch viel besser sehen konnte.

Die Wartezeit von 10 Uhr bis 17 Uhr ging sehr schnell rum, was vor allem an meiner Begleitung lag und an den Leuten aus meinem Lieblingsforum lag. Der Einlass an sich war sehr chaotisch (wieso werden vor der Schleuse die Taschen kontrolliert und danach erst die Tickets kontrolliert?). Wer schon mal auf der Waldbühne war, wird bestätigen, dass die Treppen halsbrecherisch sind. Unten an gekommen hieß es gleich wieder die Hälfte hoch, da ich mal "wohin" musste. Der Nieselregen hat dank Regenjacke auch nicht weiter gestört.

Ich hatte das Glück in Berlin Philip Poisel live erleben zu können. Ich hoffe man wird mehr von ihm hören. Seine Texte sind sehr teifgründig und inhaltsvoll und die Musik ist gut. Er stand nur mit Gitarre aus der Bühne und hat mich überzeugt.

Dendemann als zweiter Support fand ich dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. Seine Texte sind schon nicht schlecht aber einfach nicht mein Ding.

Gegen halb neun betrat Herbert von der mir gegenüberliegenden Seite die Bühne. Zuvor tobten machten etliche LAoLA-Wellen ihre Runden. Es war wie immer beim Herbert - er kam, sang und siegte.

Den Beginn machte wie immer "Lied 6 - Leb in meiner Welt" gefolgt von "Kopf hoch, tanzen".

Bei "Bochum" habe ich das erste Mal erlebt, dass er nicht nur die erste, sondern auch die zeite Strophe des Steigerlieds singt. Besonders intim war wie immer "Der Weg" und "Halt mich". Bei Klassikern wie "Alkohol" (wo er auf einmal von der Bühne sprang und durchs Publikum lief) und "Männer", sowie "Mensch" kochte die Waldbühne.

Ende des ersten "offiziellen" Teils machte "Liebe liegt nicht". Ich wundere mich immer wieder, wie Leute gehen können, wenn er diesen Teil beendet.

"Demo (Letzter Tag)" hat er während der Tour nie als erste Zuagbe gespielt. Höhepunte der gesamten Zugaben waren "Land unter" und "Zum Meer". Mein ganz persönliches Highlight war, als er "Marie" live gespielt hat. Einfach ein Traum!

Nach zweieinhalb Stunden war es dann leider schon vorbei. Es war, wie ich fand, ein sehr schönes Abschlusskonzert. Ich habe Herbert noch nie so locker und unterhaltsam erlebt. Ich hatte den EIndruck, dass er stellenweise überwältigt war von der Atmosphäre und den Fans und gar nicht aufhören wollte.

Das war mein Berlin-Bericht.

Viele Grüße an alle Leite die dabei waren. Besonders an Evi und alle Leute aus der Letzten Version.

Micha

27.7.08 21:51

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